DEUXIÈME BUREAU

(Zeichnungen & Krams)


Franz Burkhard


DAS ERSTE MAL MIT SOFA UND EPISODENHAFTEN DEPRESSIONEN


Ausstellung vom  11.6. bis 25.07.2021

„Fumer tue“, 2020

Bleistift, Tusche und Schreibmaschine auf Papier 

VERSELBSTSTÄNDIGUNGSVORAUSSETZUNGEN ?

„Wilhelm Petzold“, 2020

Bleistift, Gouache und Schreibmaschine auf Papier

"Bad moon rising", 2020 Bleistift, Gouache und Schreibmaschine auf Papier

"Ohne richtigen Anfang und mit offenem Ende", 2021  Bleistift, Tusche und Schriebmaschine auf Papier

"Erwerblos", 2018

Bleistift und Tusche auf Papier

"Free", 2020 Bleistift, Tusche und Stempeldruck auf Papier

" keine neuen Bekanntschafteb schliessen unmd die alten vernachlässigen", 2021  Bleistift, Tusche und Gouache auf Papier

" Jeder für sich und Gott gegen alle ", 2020 Bleistift und Tusche auf Papiere

"Vermeers" , 2020 Bleistift, Aqurell ud Schreibmaschine auf  Papier

" Hände und Füsse ... üben ", 2020 Bleistift und Tusche auf Papier

Unter dem Titel „deuxieme bureau" hat der Künstler Franz Burkhardt im Raum für Gäste einen Raum eingerichtet, in den er für die Dauer der Ausstellung „einzieht“.  Er eröffnet damit einen zweiten Lebensraum, der einer Art second life entspricht- also Möglichkeiten bietet, die es im ersten Leben nicht gibt. 

Im Französischen heißt  der Begriff auch, dass jemand parallel zu seiner Beziehung eine Affäre hat, also einen Teil seines Lebens abspaltet und unsichtbar lässt.


Franz Burkhardt schafft in seinen Installationen, in denen er manchmal ganze Strassenzüge oder auch Szenen nachbaut, die Illusion eines Raumes, den er mit Zeichnungen oder Objekten einrichtet- oder möglicherweise ist es auch andersherum:  vielleicht werden die Räume auch um die Zeichnungen herum gebaut.


Die Zeichnungen sind doppelbödig; die auf den ersten Blick sehr klar zu erkennenden Themen- erotisierte Frauen, alltägliche Objekte und Szenen werden in ihrer Bedeutung durch einen Stil relativiert, der an Illustrationen der fünfziger und sechziger Jahre erinnert. 

Die Zeichnungen werden mit lakonischen Sprüchen, Aphorismen und Kalauern zusammengebracht, die die Zeichnungen ironisieren und sie in einen neuen Zusammenhang bringen.

Man kann sich in den installierten Räumen und auch in den Zeichnungen auf nichts verlassen: ist dieser Raum oder dieses Ding real oder nur Fassade? Ist diese Zeichnung ernst gemeint oder ein ironischer Kommentar und was ist hier überhaupt echt, was ist Klischee und wie verhalten sich die Texte und Sprüche zu diesem Klischee? Dienen hier die Fassaden nur der Inszenierung der Zeichnungen? 


In der Ausstellung in Aachen werden in der gleichen Strasse zwei Räume bespielt: einmal der Ausstellungsraum, in dem der Künstler sein neues Zuhause installiert und arbeitet, und einmal der Atelierraum, in dem die Produkte seines Aufenthaltes ausgestellt werden.


Gefördert durch ein Projektstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn und die Stadt Aachen

2021, Bleistift, Tusche und Buntstift auf Papier

FOTOGRAFIE FESTIVAL 21 

DER STÄDTEREGION AACHEN


Pressetext


Allianzen

Erstes Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen   29.08.-26.09.21 


Das erste Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen lädt vier Wochen lang zu einem besonderen Rundgang durch die Region ein. Von Monschau über Roetgen nach Aachen werden an 14 Orten in 16 Ausstellungen 67 renommierte internationale und regionale Fotokünstler unter dem Thema „Allianzen“ ausgestellt. Mit dabei sind unter zahlreichen anderen Roger Ballen, Nomi Baumgartl, Lillian Birnbaum, René Burri, Anton Corbijn, Elliott Erwitt, Stuart Franklin, Hannes Kilian, Thomas Höpker, Martin Parr und Steve McCurry. Das Thema „Allianzen“ ist bewusst offen gehalten, es kann sich sowohl auf eine Verbindung unter den ausgestellten Künstlern beziehen, als auch auf eine Verbindung des Themas oder der Künstler zum jeweiligen Ausstellungsort. So lädt das Fotografie-Festival zu einer Entdeckungsreise an verschiedene Orte ein, an denen sich die Fotografie als Medium mit vielfältigen Möglichkeiten präsentiert. Bewusst wurde nach besonderen Orten gesucht, woraus eine Mischung aus Galerien und unterschiedlichen Kultureinrichtungen entstanden ist.

Die teilnehmenden Orte sind:

Fotografie-Forum der Städteregion Aachen (Monschau), Kreuzgang im Aukloster (Monschau), MONART Galerie (Monschau), Galerie einmalich (Roetgen), ARTCO Gallery (Aachen), Galerie am Elisengarten (Aachen), Galerie Freitag 18.30 (Aachen), Galerie S. (Aachen), Raum für Gäste (Aachen), Raum für Kunst (Aachen), Raststätte (Aachen), Stadtbad (Aachen), Pfarrkirche St. Jakob (Aachen), Burg Frankenberg (Aachen) bis 03.10.2021.

Der Eintritt ist kostenlos, zum Festival gibt es einen Katalog und ein Flyer, der an den einzelnen Stationen ausliegt. Alles zu den Öffnungszeiten und den Orten gibt es auch online unter ww.kuk-monschau.de/ Fotografie-Festival 21.

Das Fotografie-Festival ist eine Initiative des Fotografie-Forums in Monschau und der Stabsstelle für Kultur der StädteRegion Aachen. Großzügig gefördert wird das Festival, das alle zwei Jahre stattfinden soll, vom LVR und der StädteRegion Aachen.

Schirmherr: Dr. Tim Grüttemeier

Kuratorin: Dr. Nina Mika-Helfmeier

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Tanja Wessolowski M.A.


Bitte hier klicken um die Ausstellung zu sehen






www.marikosaitoparis.com

Zandra Harms


Christiane Rasch 


encore une fois



Ausstellung vom  24.9. bis 07.11.2021

e n c o r e  u n e  f o i s 


eine Ausstellung von Christiane Rasch und Zandra Harms im Raum für Gäste


Unter dem Titel „ encore une fois“ zeigen die beiden Künstlerinnen Zandra Harms (geb. 1968 in Hamburg) und Christiane Rasch (geb. 1971 in Ehrenfeld) im Raum für Gäste Installationen, Zeichnungen und Aquarelle.  

Die eigens für die Räume konzipierten Arbeiten spielen mit der Wahrnehmung; mit scheinbar banalen Materialien schaffen sie - zum zweiten Mal in einer Ausstellungs-Kooperation - Szenen im Raum, die die alltägliche Wahrnehmung irritieren.

Die Künstlerin Christiane Rasch studierte in Düsseldorf bei Karl Kneidl, David Rabinowitch und A.R.Penck, wo sie ihr Studium als Meisterschülerin 2001 beendete. 

Seither gewann sie zahlreiche Stipendien, zuletzt 2020 das Stipendium Neustart Kultur und das Mikrostipendium des Frauenkulturbüros Krefeld.

Zandra Harms studierte zunächst Kunst bei Peter Buchholz in Köln; danach in Münster bei Prof. Joachim Bandau, wo sie 1996 ihr Studium abschloss. 

Im Jahr 2020 gewann sie das Projektstipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Die Arbeiten beider Künstlerinnen sind in Ausstellungen deutschlandweit und international zu sehen.

www.volkersaul.de

Installationsansicht

Raum für Gäste 32

Installationsansicht

Raum für Gäste 32

Christiane Rasch
o.T., 2021, Fundstück, Pigmente, Binder,
Ø 23 x 23 cm

 

im Vordergrund

Christiane Rasch

 

o.T. 2021, 

Fundstücke, Porzellan,

Bronze, Neusilber, Aluminium

112 x 230  x 50 cm

 

im Hintergrund

Zandra Harms

 

o.T. 2021

Pastell auf Papier 

100 x 70 cm

o.T. 2021

Porzellan, Metallsalzlösung, Glasuren

o.T. 2021

Pastell auf Papier

30 x 20 cm

 

 

Christiane Rasch
o.T., 2021, Fundstück, Holz, Folie,
62 x 120 x 100 cm  

                                               Zandra Harms
Vorhang, 2020, Pastell auf Papier,    21 x 15 cm

o.T., aus der Reihe Nachtgestalten, 2020
Pastell auf Papier, 21 x 15 cm

Zandra Harms
o.T., aus der Reihe Nachtgestalten, 2020
Pastell auf Papier, 21 x 15 cm

o.T., aus der Reihe Nachtgestalten, 2020
Pastell auf Papier, 21 x 15 cm

o.T., aus der Reihe Nachtgestalten, 2020
Pastell auf Papier, 21 x 15 cm

Installationsansicht

Raum für Gäste

Installationsansicht

Raum für Gäste 23

Christiane Rasch
o.T., 2021, Fundstück, Holz, Folie,
62 x 120 x 100 cm

Installationsansicht

Raum für Gäste 32

Zandra Harms

o.T. 2021

Pastell auf Papier

30 x 20 cm

Christiane Rasch
o.T., 2020, Fundstück, Pigmenttusche, Acrylfarbe,
Ø 23 x 10 cm

Solistin 2019


1 Videoskulptur / Rauminstallation

Drahtskulptur mit audiovisuellen digital- und analog Equipment                              


Skulptur 330 x 220 cm







Videoaufnahme Peter Hinschläger

In dem nahezu quadratischen Raum (Hausnr. 23) zeigt Iris Hoppe die Videoskulptur Solistin (2019).

Eine Balletttänzerin aus Drahtgeflecht dreht sich langsam um ihre Achse. Ausgestattet mit aufwendiger Technik, deren Kabel so etwas wie Blutgefäße sein könnten, die die Energiezentren miteinander verbindet, wirft sie aus drei Projektoren Bilder an die Wand.

Diese Bilder erzählen von dem Auflösen einer Wohnung, eines Lebens, und rotieren mit der Figur.


Im Kopf der Figur befindet sich ein Display mit dem Porträt einer älteren Frau, 

Iris Hoppes Mutter. Das Lied „Die Gedanken sind frei“ wird aus Lautsprechern an den Ohren abgespielt- die Musik kommt hier aus den Ohren. Es gibt viele Einzelheiten in der komplex gebauten Installation, die in der Kombination mit den projizierten Bildern und der Musik eigene Assoziationen auslösen und an eigene Erinnerungen und Erfahrungen anknüpfen können.






Individual Borders 2003 


Partizipatives Videoprojekt / Intervention im öffentlichen Raum     

40 PartizipantInnen      


09:10 min. DV mit O-Ton 

Individual Borders wurde 2003 auf der Biennale di Venezia in der Utopia Station Arsenale im Rahmen von [ve] 01 border counter gezeigt, ein Ausstellungsprojekt des Forscher-Netzwerks Multiplicity und  Stefano Boeri (IT). 


Das Video entstand auf einer Autofahrt zwischen Berlin und Venedig, bei der Hoppe die deutsch-tschechische, tschechisch-österreichische, österreichisch-slowenische und slowenisch-italienische Landesgrenze sowohl auf abseitigen Nebenstraßen, wie auf Hauptverkehrsstraßen passierte.  An den Grenzübergängen sprach sie Reisende an und bat diese, vor dem staatlichen Grenzübergang ihre ganz persönliche Grenze mit einem Stück Kreide auf dem Asphalt zu definieren. 

 

 Exercise to stay in balance 2017 

Zeichnung auf Papier 

Ecoline, Kohle, Graphit 

70 x 50 cm 

 

Submerge (entwachsen) 2015 

Zeichnung auf Papier 

Ecoline, Kohle, Graphit 

50 x 35 cm 

 

 Zeit…die Macht der fortschreitenden Zerstörung 2019 Fotoarbeit

 Pigmentdruck auf Barytpapier, 

Dibond Kaschierung 

 

 Outgrow (entwachsen) 

2015  

Zeichnung auf Papier

Ecoline, Kohle, Graphit   

50 x 35 cm

 

 Nachlass I. 

2019 

 Pigmentdruck auf Barytpapier, 

Dibond Kaschierung 

100 x 80 cm

 

Discharge (entladen) 2015 

Zeichnung auf Papier 

Ecoline, Kohle, Graphit 

50 x 35 cm 

 

 Garten 2019 

 Pigmentdruck auf Barytpapier, 

Dibond Kaschierung 

100 x 80 cm